Berufswahlkonzept

Die Schulen gestalten die Berufs- und Studienorientierung fächerübergreifend auf der Grundlage eines schuleigenen Curriculums zur Berufs- und Studienorientierung. Diese Aufgabe wird insbesondere vom Leitfach Sozialwissenschaften/Politik aber auch von allen weiteren Fächern an unserer Schule wahrgenommen. Die Fachlehrkräfte legen fest, welche Kompetenzbereiche und Lerninhalte ihres Fachs ab der Jahrgangsstufe 5 einen Beitrag zu den wichtigen Elementen der schulischen Berufsorientierung leisten.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in verschiedenen Ausbildungsberufen ausprobieren; auf diese Weise können sie unterschiedliche berufliche Situationen erleben und durch ihren Einsatz betriebliche Zusammenhänge besser begreifen als diese nur theoretisch und abstrakt kennenzulernen. Hierbei erfahren die Schüler konkret, ihre Stärken und Schwächen besser einzuschätzen und diese mit dem beruflichen Erleben abzugleichen.
Zielsetzung ist, dass die Schüler befähigt werden, mit Hilfe der zahlreichen beruflichen Realbegegnungen eine begründete Entscheidung bezüglich ihrer Lebensplanung zu treffen, um am Ende ihrer Schulzeit eine individuell angemessene schulische bzw. berufliche Perspektive zu entwickeln.

Die Umsetzung der Berufs- und Studienorientierung ist im Erlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 21.10.2010 geregelt. „Kein Abschluss ohne Anschluss NRW“ (KAoA) ist ein System zur Berufs- und Studienorientierung, das ab dem Schuljahr 2016/2017 verpflichtend an allen allgemeinbildenen Schulen in NRW ab der 8. Jahrgangsstufe (per Erlass vom 16.12.2015) und an den Berufskollegs umgesetzt wird.

Das Berufswahlkonzept und das Berufswahlcurriculum der Städtischen Realschule Waltrop orientieren sich an diesen beiden Erlassen.

 

 

 

Weitere Informationen