Konfliktmanagement

Hier wurde ein Konzept entwickelt, das seitens der Klassenlehrer mit den Schülerinnen und Schülern besprochen und ihnen immer wieder erläutert wird. Die Stärkung sozialer Kompetenzen ist ein Grundanliegen, das unsere Schülerinnen und Schüler lehrt, verantwortliche Rollen für sich selbst und die Gemeinschaft zu übernehmen. Übergeordnet ergibt sich daraus unsere erzieherische Aufgabe, junge Menschen auf ihr Leben in der Gesellschaft vorzubereiten.

Pädagogische Initiativen zur Konfliktbewältigung und Gewaltprävention

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, auf Gewalt – sei sie verbaler, physischer oder psychischer Natur – als Mittel zur Lösung von Konflikten zu verzichten und Konflikte konstruktiv zu bewältigen.

Die INTERVENTION beinhaltet das kurzfristige Eingreifen von Lehrern und Schulleitung,  um akute Fälle von Gewalteinwirkung zu verhindern oder zu unterbrechen. Hier wird in Konflikt- oder Krisensituationen immer wieder die Lehrerin / der Lehrer gefordert sein, die alleine oder in Zusammenarbeit mit der Schulleitung schlichtende Lösungsmöglichkeiten sucht und Beratungsgespräche führt. Daneben werden Maßnahmen der allgemeinen Prävention auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer erzieherischen Arbeit sein.

Wir arbeiten hier mit und an folgenden Maßnahmen:

  • Eine Schwerpunktkonferenz aller Lehrer pro Jahr zum Thema „Gewaltprävention“ in Zusammenarbeit mit dem Kommissariat Vorbeugung in Recklinghausen.
  • Drei Beratungslehrerinnen als Konfliktfeuerwehr im interventiven und präventiven Handlungsspektrum.
  • Prinzip „Klassenrat“, eine paritätische Form des effektiven Sozialtrainings, das die Schüler in eine Problemlösung mit einbezieht; ein Modell zur Einübung einer gemeinsamen Rede- und Streitkultur.
  • Bearbeitung unterrichtlicher Konflikte (Störung der Unterrichtsarbeit) durch den Trainingsraum (Siehe: Der Trainingsraum).
  • Schuleigenes Anti – Mobbing – Konzept, das gezielte Maßnahmen zur Intervention und Prävention auf Schüler-, Lehrer- und Elternebene sowie gesamtschulischer Ebene beinhaltet (Siehe: Das Anti – Mobbing – Konzept).
  • Medienerziehung: Erziehung zum kritischen Umgang mit elektronischen Medien.
  • Unterrichtliche Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt in allen Fächern, dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen.
  • Jungenprogramm zur Gewaltprävention in Klasse 7 (Kurs mit zwei Wochenstunden für ca. acht Wochen pro Klasse unter der Leitung zweier Lehrer).
  • Mädchenprogramm zur Selbstbehauptung und Gewaltprävention in Klasse 8 – (Kurs mit zwei Wochenstunden für ca. 8 Wochen pro Klasse unter der Leitung zweier Lehrer).
  • Theaterstücke bislang zu den Themen Mobbing, rechte Gewalt, Rassismus.
  • Entwicklung eines positiven Sozialklimas durch die erzieherische Arbeit der Lehrer.
  • Förderung von Zivilcourage seitens der Schüler und Lehrer.
  • Einhaltung klarer Regeln und das Setzen von Grenzen, sowohl durch individuelle Regeln in den Klassengemeinschaften als auch übergreifend in der Schulgemeinschaft, z. B. durch die Schul- und Hausordnung.
  • Kooperation mit örtlichen Einrichtungen wie, Jugendamt, Schulpsychologie, Jugendhilfe.